
Für ihren „himmlischen, exquisit modellierten Klang“ (The Prague Post) ebenso gerühmt wie für ihre „emotionale Tiefe und expressive Intimität“ (Kleine Zeitung), hat sich die kanadische Bratschistin und Violinistin Sarah McElravy als eine der eindrucksvollsten Solistinnen und Kammermusikerinnen ihrer Generation etabliert.
Zu den Höhepunkten der Saison 2026/27 zählen Waltons Bratschenkonzert mit dem Shanghai Symphony Orchestra und dem Guangzhou Symphony Orchestra, Martinůs Rhapsody-Concerto mit dem National Taiwan Symphony Orchestra sowie Auftritte mit dem Israel Chamber Orchestra. Zudem wird sie in der Jaguar Hall in Shanghai die Weltpremiere von Elliott Leungs Double Concerto for Violin and Viola aufführen, das für McElravy und ihren Ehemann und langjährigen Duopartner Julian Rachlin komponiert wurde.
In den vergangenen Jahren war sie als Solistin mit renommierten Orchestern in Europa, Asien und Nordamerika zu Gast. Dazu zählen das Helsinki Philharmonic Orchestra, das City of Birmingham Symphony Orchestra, das Staatsorchester Hannover, die Grazer Philharmoniker, das Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, die Warschauer Philharmoniker, das Russian National Orchestra, das Kammerorchester des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, das Orchestra Sinfonica di Milano, die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, das Sofia Philharmonic, die Zagreb Soloists, das Macau Orchestra und das Naples Philharmonic Orchestra sowie viele weitere.
Als engagierte Fürsprecherin neuer Musik hat sie zahlreiche Werke uraufgeführt, zuletzt „Transcendent Love“, ein eigens für sie komponiertes Bratschenkonzert von Benjamin Yusupov, das als bedeutende Bereicherung der zeitgenössischen Literatur für dieses Instrument gewürdigt wurde.
Auch als Kammermusikerin ist Sarah McElravy international gefragt und regelmäßig bei führenden Festivals in Europa und Asien zu Gast. Zu den Höhepunkten der Saison 2026/27 zählen das Herbstgold Festival in Österreich, das SoNoRo Festival in Rumänien, das Z+ Festival in Shanghai, Chamber Music and Arts Singapore sowie das Internationale Musikfest der Überraschungen auf Schloss Eggenberg in Graz. Zudem setzt sie die internationalen Aufführungen von Bachs Goldberg-Variationen in einer Fassung für Streichtrio fort, gemeinsam mit dem Geiger Julian Rachlin und dem Cellisten Boris Andrianov, nach jüngsten Auftritten in der Wigmore Hall (London), im Concertgebouw (Amsterdam), im Teatro della Pergola (Florenz) und im Conservatorio Verdi (Mailand).
Als Violinistin war sie von 2009 bis 2015 Gründungsmitglied des Linden String Quartet. Mit diesem Ensemble tourte sie ausgedehnt durch Nordamerika, hatte Residenzen an der Yale University und am Cleveland Institute of Music und gewann Spitzenpreise bei mehreren renommierten Wettbewerben, darunter Concert Artists Guild, Fischoff und Coleman. 2014 gründete sie die Chamber Music Society México, die in Mexiko-Stadt und Cuernavaca erstklassige Konzerte veranstaltete und junge Musikerinnen und Musiker durch Mentoring förderte.
Als wahrhaft kosmopolitische Künstlerin lebte Sarah McElravy in Kanada, den USA, Mexiko und Österreich. Ihre Doppelidentität als Violinistin und Bratschistin spiegelt ihre künstlerische Haltung wider: verwurzelt in der Tradition und zugleich offen für Entdeckungen, gleichermaßen beheimatet in Bach wie in Uraufführungen. Getrieben von unstillbarer Neugier lässt sie sich von ihrem Publikum, den Traditionen und den Begegnungen inspirieren, die ihren Weg fortwährend prägen.
Sarah McElravy spielt eine Violine von Ferdinando Gagliano (1791) sowie eine Viola von Lorenzo Storioni (1785), beide großzügig als Leihgaben von der Dkfm. Angelika Prokopp Privatstiftung in Wien zur Verfügung gestellt.

